Zum Inhalt springen
HamburgDarlehen

Hamburg-Kredit Mikro

Darlehen für Unternehmen, Gründerinnen und Gründer in Hamburg. Höhe, Voraussetzungen und Antragsweg im Überblick.

Zuletzt geprüft am 10. September 2026Quelle ansehen

Maximale Förderung

40.000 €

Förderquote

bis zu 100 %

Kurz erklärt von Gründer-Guru

Hamburg-Kredit Mikro ist ein zinsgünstiger Kredit, den du zurückzahlst – verfügbar nur in Hamburg, bis zu 40.000 €.

Gedacht ist das Programm für Unternehmen, Gründerinnen und Gründer in Hamburg; die Förderquote liegt bei bis zu 100 %.

Worauf du achten musst: Die Hausbank haftet anteilig mit. Ohne belastbare Kapitaldienstfähigkeit lehnt sie ab, bevor der Fördergeber überhaupt prüft. Sprich deshalb parallel mit zwei bis drei Banken.

Redaktionelle Einordnung der comveri GmbH auf Basis der offiziellen Programmunterlagen – keine Rechts- oder Förderberatung.

Offizielle Programmbeschreibung

Wörtliches Zitat aus der Förderdatenbank des Bundes (Sie-Form im Original)
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) unterstützt Sie bei Investitionen in folgenden Bereichen: – Existenzgründungen und Existenzfestigungen bis zum 5. Geschäftsjahr, – Betriebsübernahmen, – Erweiterungen, Wachstumsfinanzierungen, Investitionen, – Betriebsmittel, – Vorfinanzierung vorliegender Aufträge. Sie erhalten die Förderung als Darlehen. Die Darlehenshöhe kann bis zu 100 % Ihrer förderfähigen Kosten decken und beträgt – für Unternehmen bis zum 5. Geschäftsjahr mindestens 5.000 EUR und höchstens 25.000 EUR; – für Unternehmen ab dem 5. Geschäftsjahr mindestens 5.000 EUR und höchstens 40.000 EUR. Die Darlehenslaufzeit beträgt 6 Jahre.

Quelle: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) · Eintrag in der Förderdatenbank des Bundes · Stand: 10. September 2026
Text unverändert übernommen aus der Förderdatenbank des Bundes, Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, lizenziert unter CC BY-ND 4.0.

Die wichtigsten Eckdaten

FördergeberHamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
EbeneLand
RegionHamburg
FörderartDarlehen
PhaseGründung, Wachstum
Förderquotebis zu 100 %
Maximalbetrag40.000 €
FristLaufend, aber zwingend vor Vorhabensbeginn (Hausbankprinzip)
ZielgruppeUnternehmen, Gründerinnen und Gründer in Hamburg
BranchenAlle Branchen

Voraussetzungen

  • Sie dürfen höchstens 50 Mitarbeitende haben und Ihr Jahresumsatz oder Ihre Jahresbilanzsumme darf 10 Millionen EUR (10.000.000 EUR) nicht übersteigen.
  • Sie müssen ein Bestätigungsschreiben eines Kreditinstituts vorlegen, aus dem hervorgeht, dass eine Begleitung des Finanzierungsvorhabens nicht erfolgen kann.
  • sich Ihr Unternehmen in Schwierigkeiten befindet
  • unerledigte Negativmerkmale in Auskunfteien über Sie oder Ihr Unternehmen vorliegen
  • Ihr Unternehmen einer Rückforderungsanordnung nicht nachgekommen ist.
  • öffentliche Unternehmen sowie

So läuft der Darlehensantrag

Antrag über Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) – bei Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen läuft der Antrag in der Regel über die Hausbank.

  1. 1Hausbank auswählen und Termin vereinbaren – Förderdarlehen werden fast immer im Hausbankverfahren vergeben, nicht direkt beim Fördergeber.
  2. 2Businessplan, Finanz- und Liquiditätsplan sowie eine Kapitalbedarfsrechnung vorlegen; die Bank prüft Kapitaldienstfähigkeit, nicht nur die Idee.
  3. 3Antrag über die Hausbank an den Fördergeber stellen – zwingend vor Vorhabensbeginn, also vor Unterschrift unter Kauf- oder Kreditverträge.
  4. 4Kreditzusage, Darlehensvertrag und Auszahlungsplan prüfen: Zinsbindung, tilgungsfreie Anlaufjahre und Bereitstellungsprovision stehen dort schwarz auf weiß.
  5. 5Mittel abrufen und Verwendungsnachweise sammeln – abgerufen wird nach Baufortschritt bzw. Investitionsfortschritt.

Nachweise für Darlehen-Programme

  • Businessplan mit Kapitalbedarfs- und Rentabilitätsrechnung
  • Liquiditätsplan über mindestens 24 Monate
  • Selbstauskunft und Vermögensaufstellung
  • Schufa-Auskunft und ggf. betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • Angebote oder Kostenvoranschläge für die geplanten Investitionen

Was am Ende bei dir ankommt

Auszahlung als Kredit über deine Hausbank; Rückzahlung mit Zins und Tilgung nach Vertragsplan.

Die vollständige Antrags-Checkliste mit allen Dokumenten und Nachweisen findest du weiter unten auf dieser Seite.

Antrags-Checkliste: Hamburg-Kredit Mikro Schritt für Schritt

Diese Checkliste führt dich von der Prüfung der Förderfähigkeit über die Antragsunterlagen bis zum Verwendungsnachweis. Sie nennt zu jedem Schritt die typischen Dokumente und Nachweise, die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) erfahrungsgemäß verlangt. Dein Fortschritt wird lokal in deinem Browser gespeichert – ohne Konto, ohne Upload.

Fortschritt14 Schritte

1. Vorbereitung

Bevor du irgendetwas unterschreibst oder bestellst.

  1. Dokumente & Nachweise

    • Kurzprofil des Vorhabens (1 Seite)
    • Nachweis der Zugehörigkeit zur Zielgruppe
    • ggf. Meldebescheinigung / Betriebsstätte in der Region
  2. Dokumente & Nachweise

    • Zeitplan mit geplantem Start
    • Angebote statt unterschriebener Verträge
  3. Dokumente & Nachweise

    • Personalausweis / Reisepass (Kopie)
    • Tabellarischer Lebenslauf mit fachlicher Qualifikation
    • Nachweise zur Qualifikation (Zeugnisse, Meisterbrief, Zertifikate)
    • Nachweis Betriebsstätte bzw. Wohnsitz im Fördergebiet
  4. Dokumente & Nachweise

    • Businessplan (10–20 Seiten)
    • Umsatz- und Rentabilitätsvorschau (3 Jahre)
    • Liquiditätsplan (monatlich, 12–24 Monate)
    • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan
  5. Dokumente & Nachweise

    • SCHUFA-Selbstauskunft (aktuell)
    • Vermögens- und Schuldenaufstellung (Selbstauskunft)
    • Einkommensteuerbescheide der letzten 2 Jahre
    • BWA und Jahresabschluss (bei bestehendem Betrieb)
    • Übersicht möglicher Sicherheiten

2. Antrag stellen

Der eigentliche Antragsweg bei Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

  1. Dokumente & Nachweise

    • Zugang zum Antragsportal bzw. Antragsformular des Fördergebers
    • Kontakt zur Ansprechstelle bei Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
  2. Dokumente & Nachweise

    • Vollständige Antragsmappe (Businessplan + Zahlen + Selbstauskunft)
    • Ausgefülltes Antragsformular der Bank
    • ggf. Bürgschaftsantrag der Bürgschaftsbank
  3. Dokumente & Nachweise

    • Kosten- und Finanzierungsplan zum Vorhaben
    • 2–3 Vergleichsangebote je größerer Position
    • Nachweis der Eigenmittel (Kontoauszug, Zusagen)
  4. Dokumente & Nachweise

    • Unterschriebenes Antragsformular
    • Anlagenverzeichnis
    • Eingangsbestätigung / Antragsnummer sichern
  5. Dokumente & Nachweise

    • Fristenübersicht
    • Protokoll aller Kontakte mit dem Fördergeber

3. Nach der Bewilligung

Auflagen, Nachweise und Auszahlung.

  1. Dokumente & Nachweise

    • Zuwendungs-/Darlehensbescheid
    • Nebenbestimmungen (z. B. ANBest-P)
    • Annahmeerklärung fristgerecht zurücksenden
  2. Dokumente & Nachweise

    • Rechnungen und Zahlungsnachweise
    • Stunden-/Tätigkeitsnachweise (bei Personal- oder Beratungsförderung)
    • Fotodokumentation bzw. Ergebnisberichte
  3. Dokumente & Nachweise

    • Mittelabrufformular
    • Belegliste mit allen Rechnungen
    • Sachbericht zum Vorhaben
  4. Dokumente & Nachweise

    • Bescheid und Auszahlungsbelege für die Buchhaltung
    • Notiz zur steuerlichen Einordnung

Die Checkliste bildet den typischen Ablauf ab. Maßgeblich sind immer die aktuellen Antragsunterlagen und Richtlinien von Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

Unsicher, welches Programm besser passt? Stelle Hamburg-Kredit Mikro bis zu zwei weiteren Förderungen gegenüber – Quote, Maximalbetrag, Voraussetzungen, Fristen und Antragsweg direkt nebeneinander.

Programme vergleichen →

Fristen-Alert für Hamburg-Kredit Mikro

Antragsfristen, Budgetrunden oder dein eigener Stichtag: Trage das Datum ein und wir erinnern dich rechtzeitig per E-Mail – kostenlos und jederzeit abbestellbar.

Zuletzt redaktionell geprüft am 10. September 2026. Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien des Fördergebers. Datenquelle: Förderdatenbank des Bundes.

Ähnliche Förderprogramme