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Vergleich

Geschäftskonto vergleichen: die besten Konten für Gründer 2026

Ein eigenes Geschäftskonto ist für UG und GmbH Pflicht und für Einzelunternehmer praktisch unverzichtbar. Wir vergleichen die fünf Konten, die bei Gründerinnen und Gründern in Deutschland am häufigsten zum Einsatz kommen – nach Kosten, Buchhaltungs-Anbindung und Eignung für Kapitalgesellschaften.

Stand: 01.08.2026 · 7 Anbieter im Vergleich · enthält Partnerlinks (so verdienen wir Geld)

Illustration: Vergleich von Geschaeftskonten nach Gebuehren, Karten und Buchhaltungsanbindung

Die Anbieter im Detail

Mit Anzeige markierte Angebote bringen uns eine Provision. Auf die Reihenfolge hat das keinen Einfluss — sie ist keine Rangliste, sondern eine Zuordnung: Welcher Anbieter passt, hängt von deiner Situation ab.

Kontist

Empfehlung Solo
ab 0 €/Monat

Deutsches Geschäftskonto mit automatischer Steuerrücklage – auf Solo-Selbstständige zugeschnitten.

Am besten für: Freiberufler & Einzelunternehmen

Grundpreis
0 – 12,99 €/Monat
Buchhaltung/DATEV
DATEV-Export, Steuerservice buchbar
Unterkonten
Steuer-Unterkonto
UG/GmbH geeignet
eingeschränkt
Einlagen­sicherung
deutsche Banklizenz (Partnerbank)

Stärken

  • Deutsche IBAN und deutschsprachiger Support
  • Automatische Steuerrücklage je Einnahme
  • Buchhaltung optional im Paket

Schwächen

  • Kapitaleinzahlung für GmbH nicht in allen Tarifen
  • Bargeldeinzahlung nur eingeschränkt

Qonto

Empfehlung Kapitalgesellschaft
ab 11 €/Monat

Business-Konto mit Team-Funktionen, Rechnungstool und breiter Software-Anbindung.

Am besten für: Teams, UG und GmbH

Grundpreis
11 – 45 €/Monat
Buchhaltung/DATEV
DATEV-Schnittstelle
Unterkonten
bis zu 25 Unterkonten
UG/GmbH geeignet
ja, inkl. Kapitalkonto
Einlagen­sicherung
französische Banklizenz, EU-Einlagensicherung

Stärken

  • Kapitaleinzahlungs-Bestätigung für UG/GmbH
  • Mehrere Nutzer mit Rechten und Freigaben
  • Viele Integrationen (DATEV, Lexware Office, sevDesk)

Schwächen

  • Kein kostenloser Tarif
  • Bargeld-Handling umständlich

Finom

Für Preisbewusste
ab 0 €/Monat

Günstiger Einstieg mit Rechnungsstellung und Cashback auf Kartenumsätze.

Am besten für: Preisbewusste Solo-Gründer

Grundpreis
0 – 33 €/Monat
Buchhaltung/DATEV
DATEV-Export
Unterkonten
Unterkonten ab mittlerem Tarif
UG/GmbH geeignet
ja
Einlagen­sicherung
EU-Einlagensicherung

Stärken

  • Kostenloser Einstiegstarif
  • Rechnungsstellung integriert
  • Schnelle Online-Eröffnung

Schwächen

  • Support überwiegend englischsprachig
  • Leistungsumfang im Gratistarif knapp

bunq Business

Für Viel-Konto-TeamsAnzeige
ab 0 €/Monat

Business-Banking-App mit mehreren IBANs, Teamkarten und breiter Buchhaltungs-Anbindung.

Am besten für: Solo-Selbstständige und Teams mit vielen Konten

Konditionen geprüft am 31.08.2026 auf den Anbieterseiten.

Grundpreis
0 € (Free Business), 7,99 € (Core), 13,99 € (Pro), 23,99 € (Elite) je Monat
Buchhaltung/DATEV
DATEV, sevDesk und über 50 weitere Integrationen
Unterkonten
bis zu 25 Konten mit eigener IBAN
UG/GmbH geeignet
auf Anfrage
Einlagen­sicherung
auf Anfrage

Stärken

  • Bis zu 25 Giro- oder Sparkonten mit eigener IBAN
  • Firmen-Debit-, Kredit- und Teamkarten in einer App
  • Zahlungen in über 20 Währungen

Schwächen

  • Eignung für Kapitalgesellschaften nicht öffentlich dokumentiert
  • Kein Filial- oder Telefonbanking

Vivid Money Business

Für KMU & GründungenAnzeige
ab 0 €/Monat

Firmenkonto mit unbegrenzt vielen deutschen IBANs, Cashback und Buchhaltungs-Schnittstellen.

Am besten für: Selbstständige, KMU und Unternehmen in Gründung

Konditionen geprüft am 31.08.2026 auf den Anbieterseiten.

Grundpreis
ab 0 €/Monat, kostenpflichtige Tarife auf Anfrage
Buchhaltung/DATEV
DATEV, Lexware Office, sevDesk und weitere
Unterkonten
unbegrenzt viele Konten mit deutscher IBAN
UG/GmbH geeignet
ja (GmbH, UG, AG laut Anbieter)
Einlagen­sicherung
keine klassische Einlagensicherung: getrennte Kundengeldkonten und Geldmarktfonds, Aufsicht CSSF/AFM

Stärken

  • Unbegrenzt viele deutsche IBANs auch im kostenlosen Tarif
  • Cashback auf Kartenzahlungen, kostenlose Karten fürs Team
  • SEPA Instant und eingehende SWIFT-Zahlungen kostenlos

Schwächen

  • Preise der kostenpflichtigen Tarife nur nach Tarifauswahl einsehbar
  • Guthaben liegt im Geldmarktfonds statt unter gesetzlicher Einlagensicherung

Holvi

Für Kleinunternehmer
ab 9 €/Monat

Konto plus einfache Buchhaltung in einer Oberfläche – stark für Kleinunternehmer.

Am besten für: Kleinunternehmer mit einfacher Buchhaltung

Grundpreis
9 – 20 €/Monat
Buchhaltung/DATEV
Buchhaltung integriert, DATEV-Export
Unterkonten
begrenzt
UG/GmbH geeignet
eingeschränkt
Einlagen­sicherung
EU-Einlagensicherung

Stärken

  • Belegerfassung und USt-Report eingebaut
  • Kein zusätzliches Buchhaltungstool nötig

Schwächen

  • Weniger Integrationen als Qonto
  • Für Kapitalgesellschaften nur bedingt geeignet

N26 Business

Für Nebengewerbe
ab 0 €/Monat

Schlankes Konto mit deutscher IBAN und Cashback – nur für Selbstständige.

Am besten für: Nebengewerbe & einfache Fälle

Grundpreis
0 – 16,90 €/Monat
Buchhaltung/DATEV
CSV-Export, kein echtes DATEV-Modul
Unterkonten
Spaces (Sparziele)
UG/GmbH geeignet
nein
Einlagen­sicherung
deutsche Einlagensicherung

Stärken

  • Kostenloses Basiskonto
  • Deutsche IBAN, sehr einfache App

Schwächen

  • Nicht für UG/GmbH nutzbar
  • Keine echte Buchhaltungs-Anbindung

So haben wir verglichen

Methodik

Stand der Recherche
01.08.2026
Anbieter im Vergleich
7
Kriterien
4 gleich gewichtet

Grundlage sind ausschließlich öffentlich verfügbare Anbieterangaben (Preis- und Leistungsverzeichnisse, AGB, Hilfe-Center) zum genannten Stand. Es handelt sich um einen Recherchevergleich der comveri GmbH – ein eigener Praxistest der Anbieter hat nicht stattgefunden. Preise und Leistungen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.

Gesamtkosten statt Grundpreis

Wir rechnen Grundpreis, Kartenkosten und typische Buchungsgebühren für ein Jahr zusammen – ein 0-€-Konto ist selten wirklich kostenlos.

Buchhaltungs-Anbindung

Ein sauberer DATEV- oder Software-Export spart pro Jahr mehrere Stunden und beim Steuerberater häufig dreistellige Beträge.

Eignung für Kapitalgesellschaften

Für UG und GmbH zählt, ob das Konto Kapitaleinzahlungen samt Bestätigung für den Notar abbilden kann.

Praxis-Kleinkram

Bargeldeinzahlung, EC-/Girocard, Lastschrifteinzug und Unterkonten für Steuerrücklagen entscheiden im Alltag mehr als Werbeversprechen.

Geschäftskonto für Kleinunternehmer und Kleingewerbe: Pflicht oder nicht?

Eine gesetzliche Pflicht zum Geschäftskonto gibt es für Einzelunternehmen, Kleingewerbe und Kleinunternehmer nach Paragraf 19 UStG nicht. Zwei andere Gründe sprechen trotzdem dafür: Die meisten Banken untersagen in ihren Privatkonto-Bedingungen die geschäftliche Nutzung und kündigen im Zweifel das Konto. Und ohne saubere Trennung wird jede Einnahmen-Überschuss-Rechnung und jede Betriebsprüfung zur Sucharbeit, weil private und betriebliche Buchungen in einer Liste stehen.

Für kleine Betriebe zählen andere Kriterien als für eine GmbH. Der Kapitalnachweis für den Notar spielt keine Rolle, Nutzerrollen und Freigabe-Workflows ebenfalls nicht. Wichtig sind stattdessen niedrige Fixkosten, eine ausreichende Zahl kostenloser Buchungen, ein brauchbarer Export in die Buchhaltung und – bei Ladengeschäft oder Handwerk – eine bezahlbare Möglichkeit zur Bareinzahlung.

Kleinunternehmer haben eine Besonderheit: Sie führen keine Umsatzsteuer ab, müssen aber Einkommensteuer-Vorauszahlungen und Rücklagen einplanen. Ein Konto mit Unterkonten oder automatischer Rücklagenfunktion nimmt genau diese Arbeit ab. Wer die Umsatzgrenzen absehbar überschreitet, sollte von Anfang an ein Konto wählen, das auch mit Umsatzsteuer-Voranmeldungen und höherem Buchungsvolumen zurechtkommt – ein Wechsel bedeutet, sämtliche Kunden, Zahlungsdienstleister und das Finanzamt umzumelden.

  • Fixkosten: unter 10 Euro im Monat, sonst frisst das Konto bei kleinem Umsatz spürbar Marge.
  • Freibuchungen: Zahl der kostenlosen Buchungen mit dem eigenen Belegvolumen abgleichen, nicht mit dem Werbeversprechen.
  • Export: mindestens ein strukturierter Export in die eigene Buchhaltung, damit die Einnahmen-Überschuss-Rechnung schnell geht.
  • Bargeld: nur relevant bei Ladengeschäft, Markt oder Handwerk – dann aber Gebühr je Einzahlung prüfen.
  • Rücklagen: Unterkonto oder automatische Rücklage für Einkommensteuer-Vorauszahlungen.
  • Wachstum: bleibt das Konto passend, wenn du zur Regelbesteuerung wechselst und die Buchungszahl steigt?

Die sechs Kriterien, an denen ein Geschäftskonto im Alltag scheitert

Kontovergleiche scheitern selten am Grundpreis, sondern an Details, die erst im laufenden Betrieb auffallen. Die folgenden sechs Punkte entscheiden in der Praxis darüber, ob ein Konto nach sechs Monaten noch passt oder ob ein Wechsel ansteht – inklusive der Arbeit, alle Zahlungsdienstleister und das Finanzamt umzumelden.

  • Kapitalnachweis: UG und GmbH brauchen ein Konto, das Einzahlungen auf das Stammkapital vor der Handelsregister-Eintragung annimmt und dem Notar bestätigt. Nicht jede Neobank bietet das – ohne diese Bestätigung steht die Gründung still.
  • Buchhaltungs-Anbindung: Ein echter DATEV- oder Software-Export ist mehr als ein CSV-Download. Fehlt die strukturierte Schnittstelle, tippt entweder du oder die Kanzlei nach – letzteres kostet schnell mehr als drei Jahre Kontogebühren.
  • Bareinzahlung: Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel brauchen eine realistische Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen. Bei reinen Onlinebanken läuft das über Partnernetze mit Gebühren pro Einzahlung und Betragsgrenzen.
  • Unterkonten: Getrennte Töpfe für Umsatzsteuer, Einkommensteuer-Vorauszahlung und Rücklagen ersparen die böse Überraschung bei der Voranmeldung. Wer keine Unterkonten hat, braucht ein zweites Konto oder eiserne Disziplin.
  • Karten: Debitkarte ist Standard, echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen nicht. Für Kautionen bei Mietwagen, Hotelbuchungen und einzelne Softwareanbieter ist der Unterschied relevant. Prüfe außerdem, was zusätzliche Karten für Mitarbeitende kosten.
  • Auslandsüberweisungen: Bei Kunden oder Lieferanten außerhalb der Eurozone entscheiden Wechselkursaufschlag und SWIFT-Gebühr über die Marge. Ein Prozent Aufschlag auf 50.000 Euro Jahresumsatz sind 500 Euro – ein Vielfaches der Kontoführung.

Die Anbieter im Kurzprofil: passt für – passt nicht für

Kontist ist auf Soloselbstständige mit deutscher Steuerlogik zugeschnitten. Die automatische Steuerrücklage legt bei jeder Einnahme den geschätzten Steueranteil beiseite, der Steuerservice übernimmt auf Wunsch die Voranmeldung. Passt für Freiberufler und Einzelunternehmen, die Buchhaltung und Konto in einem Haus wollen. Passt nicht für GmbHs mit mehreren Zeichnungsberechtigten und für alle mit nennenswertem Bargeschäft.

Qonto ist das Konto mit den meisten Firmenfunktionen: Nutzerrollen, Freigabe-Workflows, mehrere Unterkonten und die Kapitaleinzahlungs-Bestätigung für den Notar. Passt für UG, GmbH und Teams ab zwei Personen. Passt nicht für Sparfüchse – einen kostenlosen Tarif gibt es nicht – und nur bedingt für Bargeldbetriebe.

Finom bietet den günstigsten Einstieg mit integrierter Rechnungsstellung und Cashback auf Kartenumsätze. Passt für preisbewusste Solo-Gründungen und Nebengewerbe, die schnell online eröffnen wollen. Passt nicht für Fälle, die deutschsprachigen Support am Telefon und maximale Prozesssicherheit brauchen.

Holvi verbindet Konto und einfache Buchhaltung in einer Oberfläche, inklusive Belegerfassung und Umsatzsteuer-Report. Passt für Kleinunternehmer nach Paragraf 19 UStG, die kein zweites Tool bezahlen wollen. Passt nicht für Kapitalgesellschaften und für Unternehmen mit vielen Softwareschnittstellen.

N26 Business ist ein schlankes Konto mit deutscher IBAN und sehr guter App. Passt für Nebengewerbe und einfache Dienstleistungsfälle mit wenigen Buchungen. Passt nicht für UG oder GmbH – das Konto steht ausschließlich Selbstständigen offen – und nicht für alle, die einen strukturierten Buchhaltungsexport benötigen.

Kontoeröffnung Schritt für Schritt

Der Ablauf ist bei allen Onlineanbietern ähnlich und dauert bei Einzelunternehmen selten länger als einen Werktag. Bei Kapitalgesellschaften hängt die Dauer am Notartermin und an der Handelsregister-Eintragung.

  • Unterlagen bereitlegen: Personalausweis, Steuernummer beziehungsweise Steuer-Identifikationsnummer, bei Gewerbe der Gewerbeschein, bei Kapitalgesellschaften der notarielle Gesellschaftsvertrag und die Gesellschafterliste.
  • Antrag online ausfüllen: Angaben zur Tätigkeit, zum erwarteten Umsatz und zur Herkunft der Mittel. Realistische Angaben machen – Abweichungen führen später zu Rückfragen der Geldwäscheprüfung.
  • Legitimation: Video-Ident per Smartphone oder Post-Ident in der Filiale. Bei mehreren Geschäftsführern müssen alle vertretungsberechtigten Personen identifiziert werden.
  • Bei UG und GmbH: Stammkapital einzahlen, Einzahlungsbeleg beim Notar einreichen, danach erfolgt die Anmeldung zum Handelsregister. Erst mit der Eintragung wird aus dem Gründungskonto das reguläre Geschäftskonto.
  • Konto einrichten: Unterkonto für Umsatzsteuer anlegen, Buchhaltungssoftware verbinden, Bankverbindung an Finanzamt, Zahlungsdienstleister und Stammkunden melden.

Typische Ablehnungsgründe – und was dann hilft

Abgelehnt wird häufiger als viele erwarten, und fast nie wegen fehlender Bonität. Die üblichen Gründe: eine Branche auf der internen Risikoliste (Krypto, Glücksspiel, Erotik, Waffenhandel, teils auch Finanzvermittlung), ein Wohnsitz oder Gesellschafter außerhalb des EWR, unklare Angaben zur Mittelherkunft oder ein negativer Schufa-Eintrag beim Inhaber.

Nach einer Ablehnung nicht reflexartig den nächsten Antrag stellen: Erst klären, welcher Punkt gestört hat. Bei Risikobranchen führt der Weg meist über eine Filialbank, Sparkasse oder Volksbank vor Ort, die den Fall persönlich bewerten kann. Bei Schufa-Themen hilft ein Konto auf Guthabenbasis. Wichtig ist, dass ein bestehendes Konto während der Klärung weiterläuft – ohne Konto steht der Zahlungsverkehr still.

Kostenszenarien aus der Praxis

Freiberuflerin, wenige Buchungen

Solo, rein digitale Dienstleistung, rund 30 Buchungen im Monat, kein Bargeld, Buchhaltung selbst

Kontoführung
0 – 12,99 €/Monat
Karte
im Tarif enthalten
Buchhaltungs-Anbindung
DATEV-Export inklusive
Jahreskosten Konto
0 – 156 €

Hier gewinnt das günstigste Konto mit sauberem Export. Der Steuerrücklage-Automatismus ist mehr wert als jeder Cashback.

UG-Gründung mit Notartermin

Ein Gesellschafter, 1.000 € Stammkapital, Eintragung im laufenden Quartal, Steuerberater mit DATEV

Kontoführung
11 – 25 €/Monat
Kapitaleinzahlungs-Bestätigung
zwingend erforderlich
DATEV-Schnittstelle
erforderlich
Jahreskosten Konto
132 – 300 €

Am Kapitalkonto führt kein Weg vorbei. Die Mehrkosten gegenüber einem Gratiskonto sind gegenüber einer verzögerten Handelsregister-Eintragung vernachlässigbar.

Team mit drei Karten

GmbH, drei Kartennutzer, Reise- und Softwarekosten, Freigaben durch die Geschäftsführung

Kontoführung
25 – 45 €/Monat
Zusatzkarten (2×)
je 5 – 8 €/Monat
Auslandszahlungen
0,5 – 2 % Aufschlag
Jahreskosten Konto
420 – 732 €

Bei Teams zählen Rechte und Freigaben mehr als der Grundpreis – jede manuell nachgepflegte Kartenabrechnung kostet Arbeitszeit.

Fazit der Redaktion

  • Für Freiberufler und Einzelunternehmen ohne Bargeldgeschäft ist Kontist die bequemste Lösung, weil Steuerrücklage und Buchhaltung mitlaufen.
  • Wer eine UG oder GmbH gründet, fährt mit Qonto am sichersten: Kapitalkonto, Nutzerrechte und DATEV-Schnittstelle sind dort sauber gelöst.
  • Finom und N26 Business sind sinnvolle Einstiegskonten für Nebengewerbe – bei wachsender Buchhaltung wechselt man später meist ohnehin.

Häufige Fragen

Ist ein Geschäftskonto Pflicht?+

Für UG, GmbH, AG und andere Kapitalgesellschaften ja – sie brauchen ein eigenes Konto auf den Namen der Gesellschaft. Für Einzelunternehmen und Freiberufler gibt es keine gesetzliche Pflicht, die meisten Banken untersagen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten aber in ihren AGB.

Was kostet ein Geschäftskonto für Gründer?+

Einstiegstarife starten bei 0 €/Monat, praxistaugliche Konten mit Buchhaltungs-Anbindung liegen zwischen 9 und 25 €/Monat. Entscheidend sind Buchungspostenpreise, Kartengebühren und Kosten für zusätzliche Nutzer.

Welches Konto akzeptiert die Kapitaleinzahlung für eine UG?+

Anbieter mit ausdrücklichem Kapitalkonto und Einzahlungsbestätigung – im Vergleich vor allem Qonto und Finom. Filialbanken können das ebenfalls, sind aber teurer und langsamer.

Kann ich das Geschäftskonto später wechseln?+

Ja. Wichtig ist nur, dass laufende Lastschriften, Zahlungsdienstleister und das Finanzamt die neue Bankverbindung erhalten. Bei einer GmbH muss zusätzlich die Änderung im Rechnungswesen dokumentiert werden.

Was ist ein Sperrkonto und brauche ich eines?+

Ein Sperrkonto ist ein Konto, über das erst nach einer bestimmten Bedingung verfügt werden darf. Bei der GmbH-Gründung in Deutschland ist es nicht vorgeschrieben – üblich ist ein normales Gründungskonto, auf das das Stammkapital eingezahlt und dem Notar bestätigt wird. Sperrkonten begegnen Gründerinnen und Gründern eher bei Visa- oder Aufenthaltsthemen.

Brauche ich als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto?+

Gesetzlich nein, praktisch ja. Die meisten Privatkonto-AGB untersagen geschäftliche Nutzung, und bei einer Betriebsprüfung ist ein gemischtes Konto ein Einfallstor für Nachfragen. Ein günstiges Zweitkonto reicht in dieser Größenordnung völlig aus.

Welche Rechtsform braucht zwingend ein eigenes Konto?+

Alle Kapitalgesellschaften und Handelsgesellschaften mit eigenem Vermögen: UG, GmbH, AG, aber auch OHG und KG führen ein Konto auf den Namen der Gesellschaft. Bei GbR, Einzelunternehmen und Freiberuflern ist es eine Frage der Ordnung und der Bank-AGB, nicht des Gesetzes.

Wie lange dauert die Kontoeröffnung?+

Bei Einzelunternehmen und Freiberuflern ein bis zwei Werktage inklusive Video-Ident. Bei UG und GmbH hängt es am Notar: Kontoeröffnung und Kapitaleinzahlung liegen zwischen Beurkundung und Handelsregister-Anmeldung, realistisch sind ein bis drei Wochen bis zur vollständigen Nutzung.

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