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HessenZuschussBeteiligungBeratung

Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM – Gründungs- und Mittelstandsförderungsrichtlinie)

Zuschuss und Beteiligung und Beratung für Gründerinnen und Gründer, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung in Hessen. Höhe, Voraussetzungen und Antragsweg im Überblick.

Zuletzt geprüft am 10. September 2026Quelle ansehen

Maximale Förderung

nicht pauschal festgelegt

Konditionen beim Fördergeber prüfen – die Höhe wird im Einzelfall festgelegt.

Förderquote

abhängig von Vorhaben und Bonität

Kurz erklärt von Gründer-Guru

Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM – Gründungs- und Mittelstandsförderungsrichtlinie) bringt dir Kapital gegen Unternehmensanteile – verfügbar nur in Hessen; wie hoch die Förderung ausfällt, legt der Fördergeber im Einzelfall fest.

Gedacht ist das Programm für Gründerinnen und Gründer, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung in Hessen; die Konditionen legt der Fördergeber im Einzelfall fest.

Worauf du achten musst: Du gibst Anteile und damit Kontrolle ab. Prüfe Mitsprache-, Verwässerungs- und Exit-Klauseln vor der Unterschrift anwaltlich.

Redaktionelle Einordnung der comveri GmbH auf Basis der offiziellen Programmunterlagen – keine Rechts- oder Förderberatung.

Offizielle Programmbeschreibung

Wörtliches Zitat aus der Förderdatenbank des Bundes (Sie-Form im Original)
Das Land Hessen unterstützt Sie als Existenzgründerin und Existenzgründer, als junges Unternehmen sowie als kleines oder mittleres Unternehmen. Im Rahmen der Gründungs- und Mittelstandsförderung erhalten Sie die Förderung in folgenden Bereichen: – Existenzgründungs- und Unternehmensberatungen sowie Coaching, – Projekte zur Stärkung der Gründungsbereitschaft, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Verbesserung unternehmerischer Qualifikation, – Kultur- und Kreativwirtschaft, – Beteiligungskapital für Unternehmensneugründungen, – Zuschuss zu Digitalisierungsmaßnahmen (DIGI-Zuschuss). Sie erhalten die Förderung als Zuschuss oder in Form einer Beteiligung. Die Höhe der Förderung ist von der Art und dem Umfang Ihrer Maßnahme abhängig. Richten Sie Ihren Antrag bitte vor Beginn Ihres Vorhabens an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), Niederlassung Kassel. Für Vorhaben im Förderbereich „Kultur und Kreativwirtschaft“ reichen Sie Ihren Antrag bitte bei der HA Hessen Agentur GmbH ein. Beteiligungskapital für Unternehmensneugründungen beantragen Sie bitte bei der Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH (BMH).

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum · Eintrag in der Förderdatenbank des Bundes · Stand: 10. September 2026
Text unverändert übernommen aus der Förderdatenbank des Bundes, Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, lizenziert unter CC BY-ND 4.0.

Die wichtigsten Eckdaten

FördergeberHessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
EbeneLand
RegionHessen
FörderartZuschuss, Beteiligung, Beratung
PhaseVorgründung, Gründung
Förderquoteabhängig von Vorhaben und Bonität
Maximalbetragnicht pauschal festgelegt
FristLaufend, aber zwingend vor Vorhabensbeginn (Hausbankprinzip)
ZielgruppeGründerinnen und Gründer, Hochschule, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung in Hessen
BranchenIT & Technologie, Kultur & Kreativwirtschaft

Voraussetzungen

  • Sie müssen das zu fördernde Vorhaben in Hessen umsetzen.
  • Sie erhalten Ihre Zuwendung auf Grundlage des Hessischen Mittelstandsförderungsgesetzes.
  • Sie müssen die Gesamtfinanzierung Ihres Vorhabens sichergestellt haben.
  • Bitte beachten Sie außerdem die für die einzelnen Förderbrereiche geltenden besonderen Voraussetzungen.

So läuft der Beteiligungsprozess

Antrag über Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) – bei Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen läuft der Antrag in der Regel über die Hausbank.

  1. 1Unterlagen für die Prüfung vorbereiten: Pitch Deck, Finanzmodell, Cap Table und Gesellschaftervertrag.
  2. 2Erstgespräch mit der Beteiligungsgesellschaft; geprüft werden Team, Markt und Skalierbarkeit.
  3. 3Due Diligence durchlaufen – rechtlich, steuerlich und wirtschaftlich.
  4. 4Beteiligungsvertrag verhandeln: Bewertung, Anteilshöhe, Mitspracherechte und Exit-Regelungen.
  5. 5Nach Closing regelmäßig reporten – Beteiligungsgeber erwarten Quartalszahlen.

Nachweise für Beteiligung-Programme

  • Pitch Deck und Finanzmodell (mindestens 3 Jahre Planung)
  • Aktueller Handelsregisterauszug und Gesellschaftervertrag
  • Cap Table mit allen bestehenden Anteilseignern
  • Nachweise zu Schutzrechten, Verträgen und Schlüsselpersonal

Was am Ende bei dir ankommt

Kapitalzufluss gegen Unternehmensanteile (offen oder still), meist in Tranchen nach Meilensteinen.

Die vollständige Antrags-Checkliste mit allen Dokumenten und Nachweisen findest du weiter unten auf dieser Seite.

Antrags-Checkliste: Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM – Gründungs- und Mittelstandsförderungsrichtlinie) Schritt für Schritt

Diese Checkliste führt dich von der Prüfung der Förderfähigkeit über die Antragsunterlagen bis zum Verwendungsnachweis. Sie nennt zu jedem Schritt die typischen Dokumente und Nachweise, die Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum erfahrungsgemäß verlangt. Dein Fortschritt wird lokal in deinem Browser gespeichert – ohne Konto, ohne Upload.

Fortschritt14 Schritte

1. Vorbereitung

Bevor du irgendetwas unterschreibst oder bestellst.

  1. Dokumente & Nachweise

    • Kurzprofil des Vorhabens (1 Seite)
    • Nachweis der Zugehörigkeit zur Zielgruppe
    • ggf. Meldebescheinigung / Betriebsstätte in der Region
  2. Dokumente & Nachweise

    • Zeitplan mit geplantem Start
    • Angebote statt unterschriebener Verträge
  3. Dokumente & Nachweise

    • Personalausweis / Reisepass (Kopie)
    • Tabellarischer Lebenslauf mit fachlicher Qualifikation
    • Nachweise zur Qualifikation (Zeugnisse, Meisterbrief, Zertifikate)
    • Nachweis Betriebsstätte bzw. Wohnsitz im Fördergebiet
  4. Dokumente & Nachweise

    • SCHUFA-Selbstauskunft (aktuell)
    • Vermögens- und Schuldenaufstellung (Selbstauskunft)
    • Einkommensteuerbescheide der letzten 2 Jahre
    • BWA und Jahresabschluss (bei bestehendem Betrieb)
    • Übersicht möglicher Sicherheiten
  5. Dokumente & Nachweise

    • Beraterprofil / Registrierungsnachweis
    • Beratungsangebot mit Tagessätzen und Umfang

2. Antrag stellen

Der eigentliche Antragsweg bei Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.

  1. Dokumente & Nachweise

    • Zugang zum Antragsportal bzw. Antragsformular des Fördergebers
    • Kontakt zur Ansprechstelle bei Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
  2. Dokumente & Nachweise

    • Vollständige Antragsmappe (Businessplan + Zahlen + Selbstauskunft)
    • Ausgefülltes Antragsformular der Bank
    • ggf. Bürgschaftsantrag der Bürgschaftsbank
  3. Dokumente & Nachweise

    • Kosten- und Finanzierungsplan zum Vorhaben
    • 2–3 Vergleichsangebote je größerer Position
    • Nachweis der Eigenmittel (Kontoauszug, Zusagen)
  4. Dokumente & Nachweise

    • Unterschriebenes Antragsformular
    • Anlagenverzeichnis
    • Eingangsbestätigung / Antragsnummer sichern
  5. Dokumente & Nachweise

    • Fristenübersicht
    • Protokoll aller Kontakte mit dem Fördergeber

3. Nach der Bewilligung

Auflagen, Nachweise und Auszahlung.

  1. Dokumente & Nachweise

    • Zuwendungs-/Darlehensbescheid
    • Nebenbestimmungen (z. B. ANBest-P)
    • Annahmeerklärung fristgerecht zurücksenden
  2. Dokumente & Nachweise

    • Rechnungen und Zahlungsnachweise
    • Stunden-/Tätigkeitsnachweise (bei Personal- oder Beratungsförderung)
    • Fotodokumentation bzw. Ergebnisberichte
  3. Dokumente & Nachweise

    • Abschluss-/Beratungsbericht
    • Belegliste mit allen Rechnungen
    • Sachbericht zum Vorhaben
  4. Dokumente & Nachweise

    • Bescheid und Auszahlungsbelege für die Buchhaltung
    • Notiz zur steuerlichen Einordnung

Die Checkliste bildet den typischen Ablauf ab. Maßgeblich sind immer die aktuellen Antragsunterlagen und Richtlinien von Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.

Unsicher, welches Programm besser passt? Stelle Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM – Gründungs- und Mittelstandsförderungsrichtlinie) bis zu zwei weiteren Förderungen gegenüber – Quote, Maximalbetrag, Voraussetzungen, Fristen und Antragsweg direkt nebeneinander.

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Fristen-Alert für Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM – Gründungs- und Mittelstandsförderungsrichtlinie)

Antragsfristen, Budgetrunden oder dein eigener Stichtag: Trage das Datum ein und wir erinnern dich rechtzeitig per E-Mail – kostenlos und jederzeit abbestellbar.

Zuletzt redaktionell geprüft am 10. September 2026. Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien des Fördergebers. Datenquelle: Förderdatenbank des Bundes.

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